ひよこのるるの自由研究

日本語で読める世界の文学作品と、外国語に翻訳されている日本語の文学作品を、対訳で引用しています。日本語訳が複数あるものは、読みやすさ重視で比較しておすすめを紹介しています。世界中の言語で書かれたもの・訳されたもののコレクションを目指しています。

世界文学全集のためのメモ 26 『赤目四十八瀧心中未遂』 車谷長吉

日本語編 9

車谷長吉
1945-2015

『赤目四十八瀧心中未遂』
1996-1997

原文
『赤目四十八瀧心中未遂』(文春文庫、2001年)

ドイツ語訳
Choukitsu Kurumatani, Versuchter Liebestod (übersetzt von Katja Busson, [Löhne]: Cass Verlag, 2011)

 三月半ばを過ぎたころだった。私は郵便局へはがきを買いに行った。そこであの顔面蒼白の男に逢うた。軽く目礼したが、やはり男はそ知らぬ顔をしていた。それで、私はこの男は私のことは記憶にないのだと思うた。男は小学校一年生ぐらいの男の子をつれていて、

「ほら、行くぞ。」

 と、その子の頭を小突いて、郵便局から出て行った。その時、私は男の子の横顔を見て、あれ、と思うた。その子は時折、あの、アパートの横の露地で一人で遊んでいる少年だった。そしてたったいま男が男の子の頭を小突いて出て行った様子は、どう見ても親子だった。して見れば、あの若い女は何なのか。すでに私は男の子が廊下で女のことを「アヤちゃん。」と呼んでいるのを見たこともあった。それはどう考えても母子おやことは思えない声だった。けれども私の部屋の真下の部屋に、あの女とこの男の子が起き臥しているのだけは確かなことだ。すると男も私の真下の部屋にいっしょにいるのか。

 向いの部屋へ出入りする男たちがその風体ふうていからして、くすぼりであるのは明らかだった。この世の奈落の闇でくすぶっているやくざ者たちを、このあたりではくすぼりと言うのである。神戸のお好焼き屋で働いていた時分、店へ来た極道たちが「わしらくすぼりはな。」と言うのを耳にしたことがあったが、その世界では、幾分自分を卑下する言い方ではあっても、蔑称ではないのだろう。そういう男の一人がどたどたと足音をさせて向いの部屋へ、あの顔面蒼白の男を訪ねて来ると、骨を嚙むような苦痛の声が洩れて来る。まるで苦痛を受けるために来るようだった。

 それから日を経ずして、ある晩遅く風呂屋へ行くと、客は二、三人で、がらんとしていた。からだを洗って湯舟に浸かっていると、そこへもう一人、男が入って来た。精悍な体の中年の男だった。その背中を見た時、あッ、と思った。背中一面に刺青がしてあった。紅蓮ぐれんの炎の中に蝶が乱れ舞う、青い不動明王の姿だった。それを見て、向いの部屋から洩れて来るうめき声は、恐らくはこれだと思った。あの顔色の悪い男を、訪ねて来る男たちが「先生。」と称んでいるのも、時には夜を徹して声が洩れて来るのも、そう考えればすべて納得の行くことだった。いや、すでに阪神尼ヶ崎駅の構内ではじめて逢うた日、あの男自身の手頸に刺青がのぞいていたではないか。

 併しそれにしても、刺青というのは何と不思議な力を秘めているものだろう。目の前の湯舟に沈んだ男の背中一面の不動明王は、正視するに堪え得ないような恐ろしい輝きを放っていた。この物狂おしい輝きは何なのか。佛教美術図に見る不動明王などとは何かが基本のところで相違していた。なぜ正視するに堪え得ない畏怖を覚えるのか。

 その夜、風呂屋から帰ると、私は郵便局で求めたはがきを取り出した。先ほど銭湯で目の当りにしたばかりの悪の輝きに取り憑かれたかのように、誰かに何か書き送りたいと思ったからだ。併しいざ書く段になると、も早私には書き送る先がなかった。東京の生活を畳んで、僅か三年余である。この三年余のあいだに、私はそういう相手をすべて失っていた。日常のあれこれを有りのままに書けば、それはそのまま、相手には私の泣き言としか映らなかった。「私はあなたの泣き言なんか聞きたくないわ。」「きみは好きでそういう生活をしているのではなかったのか。」すでに私はこういう手紙を一再ならず落手していた。つまり、私は以前はそういう人たちとしか付き合っていなかったということだろう。

 にも拘らず、私は性懲しょうこりもなくはがきを買いに行ったのだった。誰かに何かが書きたくて。併しそれは紛れもなく、私が誰かの慰めを求めていたということだ。はがきの表にまず宛名を書き、住所を書き、併しその裏には本文を何も書き得ず、それが次ぎ次ぎに反古ほごになって、郵便局で求めた十枚が尽きた時、沈黙することの安らぎが訪れて来た。あるいはその安らぎを得たいがために、私ははがきを求めに行ったのかも知れなかった。けれども私はまたぞろ、はがきなり切手なりを求めて郵便局へ行くに違いなかった。隣室で老娼婦が絶望的な声で誦える呪文を心になぞりながら。

 ある日の午後、私が廊下へ出ると、向いの部屋で男たちが何か低い声で話していた。併し私はそのまま廊下を歩いて二階の共同便所へ行った。そして戸を開けようとすると、中からアヤちゃんが出て来た。あッ、と思った。アヤちゃんは私をちらと見て、併しそのまま廊下を歩いて行き、私の部屋の前まで行くと、も一度私の方をちらと振り返って、向いの部屋へ入った。便器にまたがると、れいの、女が男の性器を口にふくんでいる絵が目の前にあった。アヤちゃんはたったいまこの便器に跨り、この絵を見ながら用を足していたのだ。二度目に私をちらと見た時の、かすかに笑みをふくんだような目差しは、恐らくはこの絵を思い出してのことに相違なかった。

「おんどれッ、ぶち殺したろか。」

 ある夕、さいちゃんがいきなり私に呶鳴どなった。私は驚いた。さいちゃんは土足のまま上がって来て、私の胸倉をつかみそうにした。さいちゃんが言葉を発したのも驚きだったし、私の何が彼の逆鱗げきりんに触れたのかが分からないのも、恐ろしかった。さいちゃんが来たので、いつもと同じように調理しておいた肉の山を渡そうとした時だった。併しさいちゃんは呶鳴ったことによって、さらには私がおびえの表情を見せたことによって、一応の得心が行ったのか、私を殴りつけるようなこともせず、肉を受け取って帰って行った。あるいは私に何か油断があったのかも知れない。さいちゃんはいつも黙っているので、こちらもいつも黙って肉を渡すだけだった。が、私はそのことにれ、いつしか狎れ過ぎていたのかも知れない。恐らくはそのことの中に、何かさいちゃんの神経を逆なですることがひそんでいたのだろうが、併しそれが何であるかは、いくら考えても思い当るふしがなかった。そうであるがゆえに不安な、不快な心持ちが残った。

 その翌日はある異様な緊張を持って、さいちゃんが来るのを待っていた。が、いつもと同じように私から肉の山を受け取って帰って行った。きのう私を呶鳴りつけたことなど、まったくなかったような素振りだった。併しいったん私の中に焼き付けられた不安は容易には消えなかった。

 人の中にはどんな恐ろしいものがひそんでいるかははかりがたいことだ。それは決してさいちゃんだけのことではなく、およそ私の知る限りの人がそうだった。だから、もとより私は、私に切ない自白をした伊賀屋の女主人に、さいちゃんが呶鳴ったことなど告げる気はかけらもなかった。セイ子ねえさんは週に一、二度はやって来て、黙ってたばこをくゆらせていた。何を思い、何を感じてそこにそうしているのか、私には分からない。あるいはこの女も心に悲しい呪文をじゆして、この部屋へ来るのだろう。が、そんなことは、こちらが穿鑿せんさくするいわれなどないことだ。さいちゃんもこの女には何も言わなかっただろう。それは奇妙な確信だが、さいちゃんの目には私にそう確信させるだけのものがあった。(pp. 41-46)

Es war nach Mitte März. Ich war zum Postamt gegangen, um Postkarten zu kaufen. Dort traf ich den blassen Mann. Ich deutete ein Nicken an, aber er verzog keine Miene. Offenbar konnte er sich tatsächlich nicht an mich erinnern. »Auf geht's, Abmarsch«, sagte er zu dem sechs-, siebenjährigen Jungen an seiner Seite, gab ihm einen Klaps auf den Kopf, und zusammen verließen sie das Postamt. Ich sah den Kleinen im Profil und stutzte. Es war der Junge, der ab und zu in dem Gäßchen am Haus alleine spielte. Dem Klaps nach zu urteilen, den der Mann dem Jungen soeben gegeben hatte, handelte es sich bei den beiden ganz fraglos um Vater und Sohn. Wie paßte da die junge Frau hinein? Auf dem Flur hatte ich den Jungen sie »Aya-chan« nennen hören. So würde kein Sohn seine Mutter nennen. Aber daß die beiden zusammen das Zimmer unter meinem bewohnten, das stand fest. Ob der blasse Mann demnach auch unter mir wohnte?

Bei den Männern, die gegenüber ein- und ausgingen, han delte es sich dem Aussehen nach eindeutig um Kusubori, um »Abgetauchte«, wenn man so will. So nannte man hier die ins Dunkel der diesseitigen Hölle abgetauchten Yakuza. In Kobe hatte ich gehört, wie sich Gauner, die das Okonomiyaki-Restaurant, in dem ich damals arbeitete, frequentierten, selbst so bezeichneten, aber es schien, auch wenn man in diesen Kreisen zu selbsterniedrigenden Ausdrucksweisen tendiert, nicht als Schimpfwort zu gelten. Immer wenn einer dieser Abgetauchten die Treppe heraufpolterte und den blassen Mann im Zimmer gegenüber aufsuchte, drangen in die Knochen gehende Schmerzenslaute herüber. Man hätte meinen können, die Männer kämen gar für diesen Schmerz.

Nur ein paar Tage darauf, ich war spätabends ins öffentliche Bad gegangen, das bis auf zwei, drei andere Besucher gähnend leer war, und hatte mich gerade gewaschen und ins Becken gesetzt, als noch jemand hereinkam. Ein Mann mittleren Alters und von imposanter Statur. Als ich seinen Rücken sah, dachte ich, hoppla! Er war zur Gänze tätowiert. Inmitten rotlodernder Flammen, aus denen Schmetterlinge aufstoben, prangte das blaue Abbild Acalas, eines der fünf buddhistischen Weisheitskönige. Jetzt war mir klar, woher das Stöhnen im Zimmer gegenüber rührte, warum die Männer, die kamen, den Mann mit der ungesunden Gesichtsfarbe »Meister« nannten, und warum manchmal die ganze Nacht hindurch gestöhnt wurde. Es paste alles zusammen. Und hatte nicht, als ich im Bahnhof von Amagasaki dem blassen Mann zum erstenmal begegnet war, an dessen eigenem Handgelenk eine Tätowierung hervorgelugt?

Welch seltsame Kraft wohnt Tätowierungen doch inne! Der den ganzen Rücken des Mannes, der da vor meinen Augen ins Becken glitt, einnehmende Acala sandte ein so furchterregendes Strahlen aus, daß ich wegsehen mußte. Was war das nur für ein wahnsinniges Strahlen? Dieser Acala war ganz anders als jene, denen man in buddhistisch-künstlerischen Darstellungen begegnet. Warum machte er mir so viel angst, daß ich den Blick abwenden mußte?

Als ich vom Badehaus wieder nach Hause kam, nahm ich die Karten zur Hand, die ich auf der Post erstanden hatte. Wie verhext von dem bösen Strahlen, dem ich eben ausgesetzt gewesen war, hatte ich das Bedürfnis, irgend jemandem zu schreiben. Doch als es dann ans Schreiben ging, fiel mir niemand ein, dem ich ein paar Zeilen hätte schicken können. Es war erst gut drei Jahre her, daß ich meine Zelte in Tokyo abgebrochen hatte. In diesen gut drei Jahren hatte ich alle, die ich hätte anschreiben können, verloren. Schilderte ich wahrheits gemäß das eine oder andere aus meinem Alltag, käme es doch nur als Gejammer an. »Verschon mich bloß mit deinem Gejammer!« »Du wolltest doch so leben, oder?« – Antwortschreiben dieser Art hatte ich mehr als einmal empfangen. Das heißt: Ich hatte ohnehin nur mit Menschen zu tun gehabt, denen ich gar nicht zu schreiben brauchte.

Dennoch war ich losgezogen, um Karten zu kaufen. Aus dem Bedürfnis heraus, irgend jemandem zu schreiben. Was unbestreitbar hieß, daß ich Trost suchte. Ich nahm eine Karte, beschriftete die Vorderseite mit Namen und Adresse, war dann aber nicht in der Lage, einen Text auf die Rückseite zu bringen, und so schwand Karte um Karte, bis mit der zehnten und letzten, die ich auf der Post gekauft hatte, der Friede des Schweigens in mir einkehrte. Hatte ich sie am Ende für diesen Frieden gekauft? Ich würde wieder zum Postamt gehen, um Karten oder Briefmarken zu erstehen, das war gewiß. Im Herzen die von den alten Vetteln nebenan verzweifelt intonierte Beschwörungsformel wiederholend.

Eines Nachmittags trat ich auf den Flur und hörte, wie man sich im Zimmer gegenüber leise unterhielt. Ohne mich davon aufhalten zu lassen, ging ich den Flur hinunter zum Etagenklosett. Just in dem Augenblick, als ich die Tür aufziehen wollte, kam Aya heraus. Hoppla, dachte ich. Sie warf mir nur einen kurzen Blick zu und ging den Flur hinunter, drehte sich aber auf Höhe meiner Tür noch einmal kurz zu mir um, bevor sie im Zimmer gegenüber verschwand. Sobald ich über der Kloschüssel hockte, hatte ich wieder das Bild von der Frau mit dem Penis im Mund vor Augen. Kurz zuvor hatte Aya über der Schüssel gehockt und mit diesem Bild vor der Nase ihr Geschäft verrichtet. Daran hatte sie wohl denken müssen, als sie mich das zweitemal ansah, ihr Blick war leicht amüsiert gewesen.

 

»Saubeutel, verdammter! Ich schlag dich tot!« brüllte mich Sai-chan eines Abends plötzlich an. Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Ohne die Schuhe auszuziehen, kam er herein und versuchte, mich am Kragen zu packen. Ich war perplex, weil er etwas von sich gegeben hatte, und zugleich erschrocken, weil ich nicht wußte, womit ich mir seinen Zorn zugezogen hatte. Ich hatte ihm nur gerade, wie üblich, die vorbereiteten Fleischspieße übergeben wollen. Wegen des Gebrülls schaute ich noch furchtsamer drein als sonst, was ihn vielleicht besänftigte; jedenfalls schlug er nicht zu, nahm das Fleisch und verschwand. Vielleicht hatte ich mich irgendeiner Nachlässigkeit schuldig gemacht. Da er immer schwieg, hatte ich mich darauf beschränkt, ihm ebenfalls wortlos das Fleisch zu übergeben. An diesen Ablauf hatte ich mich gewöhnt, vielleicht zu sehr gewöhnt. Irgend etwas daran schien Sai-chan zu mißfallen, doch so sehr ich mir den Kopf zerbrach, ich konnte nicht ergründen, was es war. Und so blieb in mir eine unangenehme Unsicherheit zurück.

Am nächsten Tag erwartete ich Sai-chan mit gemischten Gefühlen, doch er nahm das Fleisch und verschwand, wie immer. Als hätte es den Ausbruch vom Vortag nie gegeben. Meine Unsicherheit aber, einmal eingebrannt, verging nicht so schnell.

Was an Grauenhaftem in einem Menschen schlummert, läßt sich kaum wägen. Das gilt nicht nur für Sai-chan, sondern für alle Menschen, die ich kenne. Deshalb hatte ich keine Sekunde lang vor, der Wirtin vom Igaya, die mir ihr schmerzliches Geständnis gemacht hatte, von Sai-chans Ausbruch zu erzählen. Ein- oder zweimal die Woche kam sie bei mir vorbei und rauchte schweigend ihre Zigarette. Was sie dabei dachte oder fühlte, ich wußte es nicht. Vielleicht beschwor auch sie, wenn sie kam, insgeheim eine traurige Formel, aber das herauszufinden war nicht meine Aufgabe. Ich war sicher, das Sai-chan ihr nichts erzählt hatte, vielleicht zu Unrecht, aber in seinem Blick hatte etwas gelegen, das mich fest daran glauben ließ. (S. 36-40)

十九

 宵の口に戸をたたく者があった。ある緊張を覚えた。「どうぞ。」と言うと、思いもしない男が入って来た。山根庸二だった。山根は私の顔を見るなり、

「生島さん、私はあなたを見つけましたよ。」

 と、笑った。東京でのある時期、私とは少し入り組んだ関係にあった男だった。

「どうして分かったんだ。」

「そりゃ分かりますよ。」

 私は目の前の臓物を見た。見られたくない姿だった。私もここでは土管の底の蝦蟇がまだった。晋平ちゃんの叫びが心に届いた。

「上がってもいいですか。」

「あ、どうぞ。」

「随分捜しましたよ。あなたのお袋さんに問い合せの手紙書いたら、あの子は捨てた子です、私もどこにいるのか実際知らないのです、という返事が来ました。私は驚きましたよ。」

「そうか。お袋は本当に俺がいまどこにいるか知らない筈だ。もう長いこと逢っていない。二年ほど前に一度逢った時も、いまどうしているんだとも尋ねなかった。」

「えらい人ですね。」

「いや。俺に失望したんだ。」

「私も失望しましたよ、あなたの不甲斐なさに。まさか、と思いましたよ。」

 実際、私は人にも、母にも、失望されるだけの突ッ転ばしでしかなかった。自分で自分に失望していた。だが、この山根が私を捜して訪ねて来たというのは何なのか。私はそれに値するような男か。いや、山根が訪ねて来たことは、私にとっても、よもや、の出来事だった。この男は、某新聞社で各種スポーツ大会の裏方を務めるような部署にいるが、ある独特の冷たい感触を持った人だ。ある一定の距離内には決して人を近づけないし、またみずからもそののりを越えて人には近づこうとはしない。押せば簡単に引っ込むが、併し次ぎの瞬間にはいつも、もう元の状態に戻っていた。こちらがこの男にまつわることを何か訊くと、「ま、いいじゃないですか。」と言うて、決してみずからのことは口にはしない。親しくしていたと言えば親しくしてはいたが、併しこの人は絶えず、私の手の届きそうでいて届かないところにいた。

「きみは何しにここへ来たんだ。」

「無論、あなたがいま、どういうざまで生きているか、見届けに来たんですよ。あるいはもう死んでしまったのなら、どういうざまで死んだのか、それを見届けたいと思いましてね。」

「そうか。」

「いやいや、お元気で何よりでした。と言っても、あなたがいまどんなに困った状態にあろうと、私には何かしようという気なんて、かけらもありませんがね。」

「そうだろうね。」

「あなたがいまどういうざまでいるか、それを見に来ただけです。私にとっては、あなたの末路を見届けることが出来れば、それで十分なんです。いや、失礼ながら、とことん、どこまでも見届けたいと思っているんですよ。」

「これがいまの俺の生活だ。この臓物の腐った臭いが。」

「あなたには、いろいろ教えていただきましたしね。今日は吞みませんか。」

「うん。」

 山根は近所の酒屋で、一升びんとつまみを用意して来ていた。私は東京生活の末期、この男にさんざん酒をたかり、金の無心をし、併しそれをすべて踏み倒して来た。何か意地になってそういうことをしていたのだが、この男は一度も厭な顔を見せたことがなかった。いや、この男がいつかを上げて、厭な顔を見せるのが見たくてそういうことをしていたのだが、併し山根はいつもそ知らぬ顔をしていた。それを私に「いろいろ教えていただきましたしね。」と言うているのだろうが。

「あなたそんな仕事、今日は止めたらどうですか。」

「そんな仕事、と言ったって、これがいまの俺の仕事だ。」

 山根は唇を舐めた。

「あしたの朝には確実に取りに来る。きみだって会社の仕事があるだろ。」

「何言ってるんですか。そんなことはあなたの仕事じゃないでしょう。」

「いや。これがいまの俺の仕事だ。」

「じゃ、そんなことをこれからもずっとやって行くんですか。」

「山根さん、きみはそんなこと言うけど、焼鳥の串刺しを一生の生業なりわいにしてる人はこの世にはようけおる。きみだってそのお陰で焼鳥屋で焼鳥喰いながら酒が吞めるんじゃないか。」

「いや、そうじゃないですね。私が言ってるのは、そういうことじゃないですね。そんなことは、あなたでなければ出来ない仕事じゃないでしょう。ほかの人でも出来ることでしょう。そんな焼鳥の串刺しなんか、私の嫁に行った姉だって家でやってますよ。」「ほう、きみの姉さんは別嬪べつぴんさんだからな。飛び切りの才媛だしな。」

「生島さん、私は焼鳥の串刺しを馬鹿にしてんじゃないんですよ。それはそれで相当に根気がないと出来ないことだってことぐらいは分かってて言ってるんです。だけど、それはあなたの仕事じゃないな。」

「そうか。だけど、きみは馬鹿にしてんだよ。俺だって小馬鹿にしてるもん。」

「じゃ、どうしてここでこんなことやってるんですか。」

「ほかに行くとこがないからさ。」

「それは噓ですね。」

「いや。俺にはも早、ここ以外にいるところがなくなってしまったんだ。」

「いや、そうじゃないですね。あなたの中には恐ろしいものがある。あなたは捨身ですからね。あの女が私に言ってました、あの人は私にはこの上なく親切な人です、乱暴なこともしないし、真面目だし、話は面白いし、だけど私はあの人といっしょにいると、時々何とも言えない恐ろしさを感じるんです、って。自分では鶏の卵を温めている積もりでいるのに、ふとこの卵は毒蛇の卵ではないかしらって感じる時があるんです、って。女の直感てのは凄いものがありますからね。」

「そうか。俺にもそれは言ったよ。併し俺にはそれが何を言われているのか分からなかった。あの女はきみと同じように、俺に失望したんだ。」

「あの女は、あなたが恐かったんです。」

「いや、あの女と付き合っていた時はそうではなかった。」

「それはそうです。あのころあなたは誰が見たって平凡な会社勤めをしていました。だけど、女はあなたより先に予感してたんです、今日こんにち、こうなることを。」

「俺はどうもならんよ。昔のままの俺だ。」

「生島さん、あなたはあの女の予感通り、自分で自分を崖から突き落としたんですよ。あのころ、あの人は恐れていましたよ。生島さんはいまはこんな風だけど、いつ何をやらかすか分からない人だ、って。」

「そうかな。」

 この男は、私が女に意があることを察知すると、女から身をかわした。併しもともと女の意が、この山根にあるのは見え隠れしていた。この男が身を躱したことによって、それが剝き出しになった。女はひりひりした。あわてて取り繕おうとした。が、もう遅かった。山根は私を深川森下町の料理屋に呼び出して、「私は降りますから。」と言うた。併しそう言われれば、私としてはなお辛いものがあった。女の剝き出しになったこの男への思いが、色にそまって、はらはらしていた。私がひそかに女に意を用いなかったら、恐らくはなりゆきでこの男は女を受け容れていただろう。併し山根は私を問い詰めた揚句、「そうですか、生島さんがあの人をねェ。いやいや、うるわしいことじゃないですか。なるほど。併しあなたのそういう意を知った以上、私にはあの女を受け容れることは出来ません。」と言うのだった。何か身にけがれをあびた、とでも言いたげな物言いだった。

「生島さん、あの人がいまどうしているか知りたくはありません?」

「………。」

「知りたくないわけはないですよね、あれほどご執心だったのですから。」

 山根は口の内側で舌を動かして、薄笑いを浮かべた。

「ある時、あの女はあなたの部屋の押入れの奥に匕首どすが仕舞ってあるのを見たんです。」

「えッ。俺はそんなもの持ってないよ。」

「とぼけないで下さい。生島さん、私は知ってるんです。あの当時、あなたがある人を狙っていたのを。」

「………。」

「あの女はあなたの隠し持っていた匕首も計画書も見たんです、斬奸状も読んだのです。いかにもおお時代なことが好きなあなたらしいことですがね。」

「………。」

「あなたは暗殺を諦めた代りに、自分自身を崖から突き落としたんです。そして、いまも自分をぎりぎりのところまで追い詰めようとしている。そうでなければ、そんなあなた自身が小馬鹿にしてることを、なぜそんなに一生懸命やる必要があるんです。さっき、あの伊賀屋の女の人も言ってましたよ。」

「えっ。きみはあの婆ァに逢ったのか。」

「当り前ですよ。うちはあななことをあれほど一生懸命やる人見たことない、って。あなたあの匕首どすはどうしたんです。」

「………。」

「生島さん。あなたにはあなたでなければ出来ない仕事があるでしょう。どうなんですか。」

 無論、私は山根の言う「あなたでなければ出来ない仕事。」が何であるかは分かっていたが、

「そんなものはいまの俺にはない。俺はただの表六ひようろくだまだ。この世を失っただけの男だ。」

「いや、そうじゃないですね。」

「そんなこと言われたって、いまの俺は。」

「生島さん。何を甘ったれたことを言ってるんです。」

「いや、俺はこれでいいと思ってるんだ。」

「本当にそう思ってるんですか。」

「ああ。気楽なもんだ。」

「気楽だと。もう一遍言って見て下さい。」

「山根さん。俺はもう自分を見捨てたんです。」

「俺には、もう捨てるものは何もない。あとはこの……。」

「生島さん、あなた私の目を見て物を言って下さい。」

 私は山根を睨み返した。

「生島さん、あなたいまでもまだ小説書いてるんですか。」

「小説? そんなものは書いてないよ。」

「ちッ。」

 山根は舌打ちした。

「生島さん、あなたにはも早、小説を書く以外に生きる道はないんです。人には書くことによってしか沈めることが出来ないものがあるでしょう。尤も小説を書くなんてことは、池の底の月をざるすくうようなことですけどね。」

「詰まらんことだ。」

「ちッ。俺、来て損したな。生島さん、あなたが書かないんだったら、俺はもうあなたと付き合う気はねえよ。」

「―――。」

 この男と知り合ったのは、私が「田舎の葬斂そうれん準備」という小説を書いて某雑誌に投稿し、それがだし抜けに拾われたころだった。正子から「お友達なの。」と紹介されたのである。私と同じように恐ろしいほど生真面目だった。

 そもそもがその日その日の会社員サラリーマン生活に、私は鬱屈し、もがき、うめき、自分を生き返らせてくれるものを求めてさ迷い、越後新発田しばたの道具屋で、匕首を手にした。道具屋のおやじの話では、若くして後家になった女が「死んだ主人がこんなもの持っていたなんて、うちは知らんかったよ。」と言うて、売り払ったものであるとか。刀身に「粟田口近江守忠綱」の銘があり、白刃の腹に深い傷があった。刃に私の衰弱した顔を写し見ると、悲しげな目が私を見ていた。東京へ戻ると、私はその匕首を押入れに仕舞った。それだけのことである。が、前の持ち主の魂が押入れの中に息をひそめているような気がした。小説はその気配に憑かれて、一気に書いた。

 私が近所へ鮨を買いに行っている隙に、セイ子ねえさんが来て、山根と座っていた。咄嗟に、これはまずい、と思った。セイ子ねえさんが刺身や、私の刺した臓物を焼いて持って来ていた。

「あんた、この人な、いろいろたんねてんねやけど、うちは困ってしまうが。」

「いや、いまあなたの日日にちにちのことをこの方に。」

 山根はすでに私と一升壜を半分以上も空けて、少し酔っていた。

「この人、刑事の聞き込みみたいに、うちを訊問してん。生島はん、この人何え。」

「いや、この男は私の東京時代のだちです。」

「それはそない言うて、たんねて見えた時から自分で言うてはったけど。けど、人のこと根掘り葉掘り訊き出すいうのんは。」

「山根さん、いま何時ですか。」

「九時四分前だ。」

 伊賀屋ではいまが一番忙しい時だ。そのことを暗にセイ子ねえさんにうながすために、わざと尋ねたのだが、ねえさんは動く気配もない。私が顔に怪我をした時は、見に来てすぐに帰ったが。私はうて来た鮨と、冷えた罐ビールを三人の前においた。三人はそれぞれに一気にビールを吞んだ。するとセイ子ねえさんが言った。

「うちはな、この人、気色の悪い人や思とんや。」

「えッ。」

「生島はん、なんばあんたのお友達かも知れんけど、この人な、彼はなんでこんなとこにいるんですか、言うて訊きはるねん、うちィたんねて見えた時。うちは、そななこと知るかいな、言うてん。」

「いや、どうも失礼なことを申し上げまして。」

 山根は口からビールの泡を吹いた。

「失礼なこと言うて、あんさん、山根はん言うんでっか、あんさんの本音がよう出てますやないか。こんなとこ、とは何ですねん。」

「いやいや、どうもまことに失礼なことを申し上げまして。」

 窓も廊下の戸を開け放ってあるが、逃げ場のない暑気が部屋に動かなかった。「生島はん、あんたいまこの男は私の東京時代のだちや言やはったな。と言うことは、あんたもこなな男と一つ穴のむじなや言うことや。」

「いや、ねえさん、確かに私はこの男とは東京時代には親しいにしておりました。この男の言うたことについ本音が出たとしたら、それは私の本音です。そのことは重々お詫びいたします。けど。」

「けど、何やいな。あんたなんでこななとこにおるんや、うちも聞かしてもらいたいわ。それはみな思とうことや。この男なんでこななとこにくすぼっとんや言うて。」

「そうですよ、生島さん。」

「あんた、何えッ。口が軽い。」

 山根は唇をつぼめた。「

「いや、セイ子ねえさん、私はここへ来てよかった思とんです。それは噓やないんです。先ほどこの男がお店で洩らしたことが、それがそのまま私の本音やとしたら、これも私の本音です。もう一つの本音です。」

「そうか。」

「そうです。」

「そうか。あんたらインテリやわな。物の言い方が上手やわな。うちみたいなもん言いくるめるぐらい、赤子の手ェひねるようなもんや。けど、それはあんたがなんでこななとこに燻っとんのかいうことの答えにはなってへんな。」

「生島さん。どうなんですか。」

「うるさいな。あんたは。あんさんよそから来た人やろ。」

 山根はまた口からビールの泡を吹いた。

「いや、私は突ッ転ばしなんです。腰抜けなんです。」

「生島はん、あんたもうよう分かってはる思うけど、あんたそれではここでは生き抜いて行けんで。ここへ来るおなごで、おったいがなア、うろたんりりもオ、言うて、虫の息の念佛唱えとるおなごがおるやろ。」

「はあ。」

「あんた口ではそなな言うて、私はあかん男です、言やはるけど、誰でも口先と実際とは違うでな。あのおなごは口先だけであの念佛言うとんのと違うでな。あのおなごに銭はろて抱かれに来る男かて。」

 一つの沈黙が訪れた。無論、山根には念佛の具体的な声は聞こえなかっただろうが。白い蛾が傘電球にまとわり付いてはねふるわせていた。

「生島はん、あんたわが身では、そななわが身のことを突ッ転ばしや腑抜けや言やはるけど、そななことはインテリのたわけ言やで。ちゃんと言葉になっとうが。あのおなごの念佛は言葉になっとうへんがな。おったいがなァ、やがな。あれ口から血ィ吐く思いであない言よんやで。」

「そうですよ。生島さん、ちゃんと考えなくっちゃ。」

「あんたッ。うちが言よんのは、それがインテリのたわけ言やいうことや。」

「いやァ、あはは。OK、OK。」

 酔うた山根は、すでに少したがが緩んでいた。

「生島はん。この人、佛さんみたいな人やで。あんたをわざわざこななとこまで捜しに来やはったんやで。うちはあんたがなんでこななとこにくすぼってはるのか知らんでもええ。知りとうない。けど、うちはあんたにうちのこと預けたんや。」

「いや、私は――。」

「あんたは一ト言、分かりました、とだけ言って、駅前の電話ボックスへ行ってくれたが。」

「………。」

「あれがあんたや。何が突ッ転ばしなもんやろ。」

「いや、あの時は――。」

「そうだ、そうだ。OK、OK。」

「生島はん。この人、面白い人やで。店でな、うちに、生活いうて何ですか、言うてたんねはんねで、直立不動で。うちは、そななむつかしいこと知りまへん、言うてんけど。」

「いや、あなた、伊賀屋の方、生活って何ですか。OK、OK。」

「そななことは、あんた自分で考えなッ。考える能がないんがインテリや。」

 セイ子ねえさんは本気で怒っているような声を出した。

「やれ、マルクスはんがどう言うたの、福澤諭吉がどうの、人の言うたことは何でもよう知っとうけど。うちィ来てそなな議論ばっかししとう人がおるが。あななもんインテりの猥談や。」

「いやァ、面白いですね。OK、OK。」

 大阪湾の夏の夜の烈しいなぎがこの部屋を圧し、蛾は執拗に傘電球にまとわり付いていた。

「ねえさん、私にも実際自分がなんでここにおんのか分からへんのです。」

「えッ。」

「パンツのゴム紐が緩んでずり落ちるみたいに、私はいつの間にや、ずるずることへ来てしもたんです。」

「そらそうやろ。どうせあんたのことやさかい。うちかて自分がなんでここにおんのか分からへんが。」

「そうですか。」

「当り前やないか。そななことが分かる人がこの世におるか。」

「OK、OK。」

「うるさいなッあんたは。」

「あはは。」

「生島はん。この人、あんたにうてえらいご機嫌さんやがな。」

「いえ、私は不愉快だから、東京からここへ来たんです。あはは。」

「阿呆ッ。」

「いや、あなた、伊賀屋の方、こんな男のことを心配してないで、もっとご自分のことをお考えにならなくっちや。」

 セイ子ねえさんは一瞬、山根の顔を見て、言葉を詰まらせたが、

「あてだっか、あてのことはどないでもええんだす。」

「そんなことはないでしょ、あなた。」

「いや、うちは――。」

「ねえさん。」

「ほな、うちは店へ帰るで。えらい邪魔したな。」

 山根は病死した豚のモツ焼きを喰っていた。私も喰った。無論、これを口にするのは初めてのことだった。山根は知らないで喰うているのであるが、併し山根が喰う以上、私も喰わないわけには行かなかった。

 セイ子ねえさんは何を思って、こななものを焼いて持って来たのか。夜道を急ぎ足に帰るセイ子ねえさんの孤独な背中が浮かんだ。むこッ気は強いが、も早誰からもかえりみられない、老いの色の濃くなって来た女である。ねえさんがこの部屋へ持って来たけやきの盆栽が、それを物語っていた。併しねえさんにはいらざるお節介はしない方がよかった。血を流して一人で生きて来た女なのだ。ねえさんは山根のことを「佛さんみたいな人。」と言った。この男は四年近く私を捜して、ここへ来たのだ。私がそれに値する男であるとはとても思えなかったが、併し山根がここへ来たこと、これは何事かではあった。(pp. 164-180)

Am frühen Abend klopfte es. Auf mein angespanntes »Bitte!« erschien ein Mann im Türrahmen, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hätte: Yoji Yamane. Yamane sah mich an, sagte: »Ich habe Sie gefunden, Ikushima-san!« und lachte. Mit Yamane verband mich eine etwas komplizierte Geschichte aus Tokyoter Zeiten.

»Wie haben Sie mich gefunden?«

»Man tut, was man kann ...«

Ich schaute auf die Kutteln vor mir. So hatte ich nicht gesehen werden wollen. Hier war ich die Kröte in der Röhre. Shinpeis Schrei traf mich mitten ins Herz.

»Darf ich hereinkommen?«

»Natürlich, bitte.«

»Ich habe ganz schön suchen müssen. Auf meine briefliche Anfrage bei Ihrer Mutter bekam ich die Antwort: Mein Sohn ist verloren. Ich weiß auch nicht, wo er ist. Das hat mich nicht schlecht überrascht.«

»So? Meine Mutter dürfte tatsächlich keine Ahnung haben, wo ich bin. Wir haben uns lange nicht gesehen. Das letztemal vor ungefähr zwei Jahren, und da hat sie mich auch nicht gefragt, was ich mache.«

»Eine tapfere Frau.«

»Eher desillusioniert, was meine Person angeht.«

»Das bin ich auch, ob Ihrer Kleinmütigkeit. Das kann doch nicht sein, hab ich gedacht.«

Ich war in der Tat nicht mehr als ein Umfaller, den man nur aufgeben konnte. Die Leute taten es, meine Mutter hatte es getan. Und ich selbst auch. Was hatte es dann zu bedeuten, daß Yamane mich aufsuchte? War ich das wert? Sein Besuch war allerdings auch für mich ein Ereignis der Kategorie: das kann doch nicht sein. Yamane hatte bei der Zeitung, für die er arbeitete, mit der Organisation großer Sportereignisse zu tun, zeichnete sich aber durch eine eigentümliche Unnahbarkeit aus. Andere ließ er nur bis auf einen gewissen Grad an sich heran, und selber näherte er sich, über diesen Grad hinaus, niemandem an. Drückte man, gab er sofort nach, nur um im nächsten Moment wieder die vorherige Position einzunehmen. Fragte man ihn etwas Persönliches, erwiderte er: »Ach, lassen wir das.« Von sich aus erzählte er nichts. Wenn man so will, standen wir uns nah, aber für mich war er immer unerreichbar nah.

»Was führt Sie her?«

»Die Frage, wie Sie leben, natürlich. Beziehungsweise, wenn Sie tot gewesen wären, die Frage, wie Sie gestorben wären.«

»Aha.«

»Nun, Sie leben, das ist die Hauptsache. Aber glauben Sie nicht, daß ich auch nur im entferntesten daran gedacht hätte, Ihnen aus einer wie immer gearteten Patsche zu helfen.«

»Wohl nicht.«

»Ich bin nur gekommen, um festzustellen, in welchem Zustand Sie sich befinden. Wenn ich Ihr Ende miterleben darf, bin ich zufrieden. Das heißt, ich möchte Sie, verzeihen Sie, bis zuletzt begleiten, egal wohin.«

»Derzeit besteht mein Leben aus dem hier. Den gammeligen Geruch dieser Kutteln.«

»Ich habe wirklich einiges von Ihnen gelernt. Wollen wir heute nicht zusammen einen trinken?«

»Gerne.«

Yamane hatte aus einer Spirituosenhandlung in der Nähe eine 1,8-Liter-Flasche Sake und etwas zum Knabbern mitgebracht. Am Ende meiner Zeit in Tokyo habe ich ständig auf seine Kosten gesoffen und habe ihn angepumpt, ohne je auch nur einen Yen zurückzuzahlen. Ich tat es aus purem Trotz, aber dieser Mann verzog nicht einmal das Gesicht, nie. Ich legte es förmlich darauf an, wollte, daß er aufgäbe, etwas sagte, das Gesicht verzöge, aber Yamane war stets gleichgültig geblieben. Wahrscheinlich meinte er das mit seinem »Ich habe wirklich einiges von Ihnen gelernt«.

»Wie wäre es, wenn Sie den Kram da für heute gut sein ließen?«

»Das, was Sie als Kram bezeichnen, ist meine Arbeit.«

Yamane fuhr sich mit der Zunge über die Lippen.

»Morgen früh wird es abgeholt. In der Firma müssen Sie doch auch arbeiten.«

»Was reden Sie da? Das da ist doch nicht Ihre Arbeit!«

»Doch, das hier ist jetzt meine Arbeit.«

»Und die wollen Sie von nun an für immer machen, oder wie?«

»Nicht so abfällig, Yamane. Es gibt genug Leute auf der Welt, die ihr Leben lang Hühnchenspieße bestücken. Dank dieser Leute können nicht zuletzt Sie in einem Yakitori-Lokal gemütlich Spieße essen und Sake trinken.«

»So war das nicht gemeint. So nicht. Was ich meinte, war, daß diese Arbeit nicht zwingend von Ihnen gemacht werden muß. Sie kann auch von jemand anderem gemacht werden. So etwas wie Spiele bestücken, das macht sogar meine verheiratete Schwester zu Hause.«

»Ja, Ihre Schwester, eine echte Schönheit. Und ein wahres Multitalent.«

»Ikushima-san. Ich wollte mich nicht über das Bestücken von Spießen lustig machen. Ich bin mir bewußt, daß auch das Geduld und Fleiß erfordert, aber es ist keine Arbeit für Sie.«

»Verstehe. Sie machen sich trotzdem darüber lustig, ich ja schließlich auch.«

»Ja, und warum machen Sie es dann?«

»Ich kann nirgendwo anders hin.«

»Das ist Unsinn.«

»Nein. Es gibt keinen Platz mehr für mich, nur den hier.«

»Das ist nicht wahr. Sie haben etwas Beängstigendes an sich. Weil Sie sich selbst aufgegeben haben. Sie hat mir davon erzählt. Sagte, für sie seien Sie der freundlichste Mensch auf Erden, rücksichtsvoll, redlich, ein interessanter Gesprächspartner, aber manchmal, wenn sie mit Ihnen zusammen sei, überfalle sie ein Gefühl undefinierbarer Beklemmung. Wie ein Huhn, das in bester Absicht auf einem Ei sitze und sich plötzlich frage, ob es nicht womöglich gerade ein Schlangenei ausbrüte. Frauen haben eine beachtliche Intuition.«

»Aha. Dasselbe hat sie mir auch erzählt. Ich wußte allerdings nicht, was sie mir damit sagen wollte. Sie hat mich aufgegeben, genau wie Sie.«

»Sie hatte Angst vor Ihnen.«

»Nicht, als wir zusammen waren.«

»Schon, damals waren Sie ja auch ein ganz normaler Büroangestellter, so sah es jedenfalls aus. Aber sie hat es geahnt, lange vor Ihnen, daß es so kommen würde ...«

»Mit mir ist überhaupt nichts so gekommen. Ich habe mich nicht verändert.«

»Ikushima-san, sie hat geahnt, daß Sie sich in den Abgrund stürzen würden, und Sie haben sich in den Abgrund gestürzt. Genau das war ihre Befürchtung. Im Moment ist er, wie er ist, aber bei ihm weiß man nie, hat sie gesagt.«

»Aha.«

Als er merkte, daß ich etwas von ihr wollte, hatte Yamane sich zurückgezogen. Daß sie, was allenfalls zu ahnen gewesen wäre, ursprünglich etwas von ihm gewollt hatte, zeigte sich erst, nachdem Yamane sich zurückgezogen hatte. Sie bekam Panik. Versuchte, die Sache in Ordnung zu bringen, aber zu spät. Yamane bestellte mich in ein Restaurant in Morishita-cho im Bezirk Fukagawa und erklärte: »Das Feld gehört Ihnen.« Das machte die Sache allerdings noch bitterer. Denn nun hatte der Gedanke an diesen Mann, dem ihre Gefühle galten, Farbe angenommen und saß mir im Nacken. Wenn ich nicht insgeheim etwas von ihr gewollt hätte, wäre Yamane am Ende wohl mit ihr zusammengegangen. Nachdem er aber eine Antwort von mir erzwungen hatte, sagte er: »Ich verstehe. Ihr Interesse gilt ihr ... Na, das ist doch eine rundum schöne Sache! Ja, eine schöne Sache ... Aber jetzt, da ich Ihre Gefühle kenne, kann ich unmöglich mit dieser Frau zusammengehen.« Er hatte geklungen, als ob er sich schmutzig gemacht hätte.

»Ikushima-san, wollen Sie nicht wissen, was sie jetzt macht?»

»...«

»Sie wollen es bestimmt wissen, so verliebt, wie Sie damals waren ...«

Er fuhr sich mit der Zunge durch den Mund und setzte ein leises Lächeln auf. »Eines Tages fand sie den Dolch, den Sie hinten in Ihrem Wandschrank verstaut hatten.«

»Bitte? So etwas besitze ich nicht.«

»Kommen Sie, Ikushima-san, ich weiß Bescheid. Sie hatten es auf eine ganz bestimmte Person abgesehen ...«

»...«

»Sie hat den Dolch, den Sie heimlich aufbewahrten, gefunden, sie hat Ihren Plan gefunden, und sie hat Ihre Rechtfertigungsschrift gelesen. Das sieht ganz nach Ihnen und Ihrer Vorliebe für Räuberpistolen aus.«

»...«

»Sie haben auf den Mord verzichtet und statt dessen sich selbst in den Abgrund gestürzt. Und jetzt treiben Sie sich wieder bis an den Rand. Warum sollten Sie sich sonst mit soviel Energie einer Sache widmen, über die Sie sich selber lustig machen? Die Frau vom Igaya hat das vorhin auch gesagt.«

»Was? Sie haben mit der Alten vom Igaya gesprochen?«

»Ja selbstverständlich. Ich hab noch nie wen gesehen, der sich für sowas so ins Zeug legt, hat sie gesagt. Was haben Sie eigentlich mit dem Dolch gemacht?«

»...«

»Ikushima-san. Sie haben doch eine Arbeit, etwas, das nur Sie können. Wie steht es damit?«

Ich wußte natürlich, was er mit der Arbeit, die nur ich könne, meinte. »Ich habe keine andere Arbeit. Nicht mehr. Ich bin ein Strohkopf. Ein Mann, der den Boden unter den Füßen verloren hat.«

»Das ist nicht wahr.«

»Es ist, wie es ist, ganz gleich, was Sie sagen.«

»Ikushima-san. Jetzt lassen Sie sich mal nicht so selbstge fällig hängen.«

»Ich lasse mich nicht selbstgefällig hängen, ich bin zufrieden so.«

»Ist das Ihr Ernst?«

»Ja. Es ist bequem.«

»Bequem?! Sagen Sie das noch mal!«

»Mensch Yamane, ich hab mich aufgegeben.«

»...«

»Ich hab nichts mehr, was ich noch aufgeben könnte. Außer, naja ...«

»Ikushima-san, sehen Sie mir in die Augen und sagen Sie das noch mal.«

Ich erwiderte seinen scharfen Blick.

» Schreiben Sie noch?«

»Schreiben? Nein, ich schreibe nicht.«

»Verdammt!« Yamane schnalzte ärgerlich mit der Zunge. »Sie müssen schreiben, um nicht zugrunde zu gehen. Nur das Schreiben läßt den Menschen in Ihnen nicht untergehen. Auch wenn Schreiben natürlich nichts anderes ist als der Versuch, aus einem Teich den Mond, der sich darin spiegelt, herauszuschöpfen. Mit einem Sieb.«

»Schreiben bringt gar nichts.«

»Verdammt! Es war ein Fehler, herzukommen. Wenn Sie nicht mehr schreiben, will ich nichts mehr mit Ihnen zu tun haben.«

»...«

Yamane hatte ich kennengelernt, als ich gerade den Roman »Vorbereitungen für ein Begräbnis in der Provinz« geschrieben und bei einer Zeitschrift eingereicht hatte, die ihn prompt druckte. »Ein Freund«, stellte Masako ihn mir vor. Er war genauso beängstigend ernst wie ich.

Es war das tägliche Angestellteneinerlei, das mich deprimierte, unter dem ich zappelte und stöhnte; auf der Suche nach etwas, das mich wieder zum Leben erweckte, irrte ich umher und erstand in einem Trödelladen in Shibata, Echigo, einen Dolch. Dem Antiquar zufolge hätte eine junge Witwe ihn mit den Worten, sie hätte ja gar nicht gewußt, daß ihr verstorbener Mann so etwas besessen habe, loswerden wollen. Die Klinge war signiert ›Awataguchi – Omi no kami Tadatsuna‹ – das war ein berühmter Schmied der Awataguchi-Schule – und hatte eine Kerbe in der Mitte. Ich besah mein eingefallenes Gesicht in der Klinge, zwei traurige Augen blickten zurück. Wieder in Tokyo, verstaute ich den Dolch im Wandschrank. Das war alles. Nur daß ich das Gefühl hatte, der Geist des Vorbesitzers hause nun in meinem Wandschrank. Mit diesem Gefühl im Nacken schrieb ich den Roman in einem Zug nieder.

Während ich in der Nachbarschaft Sushi besorgte, war Seiko-nesan vorbeigekommen und hatte sich zu Yamane ge sellt. Das geht nicht gut, war das erste, was mir durch den Kopf schoß. Seiko-nesan hatte Sashimi und gebratene Kuttelspießchen mitgebracht, Spießchen, die von mir bestückt worden waren.

»Dieser Mensch bringt mich mit seiner Fragerei ganz schön in die Bredouille ...«

»Na, na. Ich fragte die Dame, wie Sie Ihre Tage zubringen.«

Yamane hatte mit mir schon die Sakeflasche um mehr als die Hälfte geleert und war angeheitert.

»Der hat mich befragt wie bei nem Polizeiverhör. Was issen das für einer?«

»Ein Freund aus Tokyoter Zeiten.«

»Ja, das hat er mir auch gesagt, als er kam. Und warum fragt er mich dann nach Strich und Faden über dich aus?«

»Wie spät ist es, Yamane?«

»Vier vor neun.«

Um die Zeit war im Igaya am meisten los. Ich hatte absichtlich nach der Uhrzeit gefragt, um Seiko-nesan zum Aufbruch zu bewegen, aber sie rührte sich nicht. Dabei war sie sogar bei meiner Gesichtsverletzung nur auf einen Sprung vorbeigekommen. Ich stellte uns die Sushi hin und das gekühlte Dosenbier, das ich gekauft hatte. Alle drei leerten wir unsere Dosen in einem Zug. Dann sagte Seiko-nesan: »Ich dachte zuerst, der ist ja unangenehm, der Kerl.«

»Bitte?«

»Ja nu. Kann ja sein, daß er ein Freund von dir ist, aber als er ankam, hat er mich gefragt, was du an so einem Ort machst. Was weiß ich, hab ich ihm gesacht.«

»Das tut mir leid, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten«, sagte Yamane und wischte sich den Schaum vom Mund.

»Nicht zu nahe treten – du ... Yamane, oder wie du heißt – da kam gut raus, was du tiefdrin denkst! Was solln das heißen, hä? So ein Ort.«

»Es tut mir leid, wirklich. Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten.«

Obwohl das Fenster und die Tür sperrangelweit offen standen, staute sich im Zimmer die Hitze.

»Sach mal«, sagte Seiko-nesan, »du hast doch gerade gesacht, daß der hier ein Freund aus Tokyoter Zeiten ist, oder? Das heißt also mit andern Worten, ihr zwei seid ein und derselbe Klüngel.«

»Nein, nein. Während meiner Zeit in Tokyo standen wir uns in der Tat recht nah. Wenn in dem, was er gesagt hat, irgend etwas von ›tiefdrin‹, herausgekommen sein sollte, dann war das mein ›tiefdrin‹. Ich habe mich zu entschuldigen. Wenn schon.«

»Wenn schon, aha. Aber ich wüßt auch gern, was du hier machst. Das fragen sich alle hier. Was hat dieser Mann an sonem Ort wie dem hier verloren?«

»Genau, Ikushima-san, das frag ich mich auch.«

»Du halt mal den Mund, Schwarzkopp.«

Yamane zog eine Schnute.

»Wissen Sie, Seiko-nesan, ich bin froh, daß ich hier gelandet bin. Ungelogen. Wenn das, was Yamane vorhin bei Ihnen gesagt hat, mein ›tiefdrin‹ war, dann ist das, daß ich froh bin, hier gelandet zu sein, auch mein ›tiefdrin‹, mein zweites ›tiefdrin‹.«

»Ja?«

»Ja.«

»Verstehe. Ihr seid Intellektuelle, wißt euch auszudrücken. So jemand wie mich schwindlig zu reden ist ein Kinderspiel für euch, aber die Frage, was du an sonem Ort wie dem hier verloren hast, ist damit noch nicht beantwortet.«

»Jawohl! Bekennen Sie Farbe, Ikushima-san.«

»Du halt dich raus, ja! Du bist keiner von uns.«

Yamane wischte sich abermals den Schaum vom Mund.

»Ich bin ein Umfaller, ein Feigling.«

»Hör mal, du weißt ganz genau, daß du nicht für das Leben hier gemacht bist. Unter den Frauen, die hierherkommen, da ist doch eine, die mit ersterbender Stimme dieses naga ika fumo, rio gaiya nagi zu Buddha betet, nicht?«

»Ja.«

»Du behauptest zwar, du wärst ein Nichtsnutz, aber das ist nur dahingesagt. Die Frau aber betet nicht nur so dahin. Und die Männer nicht, die dafür zahlen, daß sie mit ihnen ins Bett geht.«

Einen Moment lang herrschte Schweigen. Yamane konnte die Betstimme natürlich nicht kennen. Eine weiße Motte umzitterte die Deckenlampe.

»Du sachst dir, daß du ein Umfaller bist, ein Feigling, aber das ist Intellektuellen-Unfug. In ganzen Sätzen natürlich. Was die Frau da von sich gibt, sind keine Sätze, dieses naga ika fumo oder was weiß ich, aber sie stimmt es mit blutendem Herzen an.«

»Sie hat recht, Ikushima-san, denken Sie mal nach ...«

»Heh du da! Ich sprach gerade von Intellektuellen-Unfug.«

»Ach so? Hahaha. Okay, okay.«

Angeheitert, wie er war, bekam Yamane nur noch die Hälfte mit.

»Der hier ist sowas wie dein Schutzengel, was? Macht sich die Mühe, dich bis an sonen Ort wie dem hier aufzuspüren. Also, ich muß nicht wissen, warum du dich hier einbuddelst. Will ich auch gar nicht. Aber du hast mich nicht im Stich gelassen.«

»Ach was, ich ...«

»›Ich gehe‹, hast du nur gesagt und bist auf und davon und für mich in die Zelle da am Bahnhof.«

»...«

»Das bist du! Umfaller, pff, da lachen ja die Hühner!« »Ach, an dem Tag ...«

»Genau, genau. Okay, okay.«

»Der hier ist ja ne echte Marke. Kommt zu mir in den Laden, baut sich vor mir auf und fragt: ›Was ist Leben?‹ Die Frage, sach ich, ist mir zu hoch.«

»Heh Sie, Frau Wirtin, was ist Leben? Okay, okay.«

»Da denk du mal schön selber drüber nach! Du bist doch hier der Intellektuelle.« Seiko-nesan klang ehrlich erbost. »Meine Güte, Marx hat dieses und jenes gesacht, Yukichi Fukuzawa hat dieses und jenes gesacht – ist ja schön, wenn man weiß, was die alle so gesacht haben. Mir kommen auch Leute ins Haus, die nur über son Zeugs diskutieren. Sind das die Zoten, über die Intellektuelle lachen?«

» Interessant – hochinteressant. Okay, Okay.«

Die sommerliche Windstille der Osaka-Bucht lastete schwer auf dem Zimmer. Hartnäckig umflatterte die Motte die Deckenlampe.

»Nesan, ich weiß selber nicht, warum ich hier gelandet bin.«

»Was?«

»Irgendwann war ich hier, einfach so. So wie es eine Hose, deren Gummibund zu locker ist, nach unten zieht.«

»Kann ich mir vorstellen. Aber ist schließlich deine Sache. Ich weiß auch nicht, warum ich hier gelandet bin.«

»Tatsächlich?«

»Na klar doch. Gibts irgendwen auf der Welt, der das weiß?«

»Okay, okay.«

»Jetz mach aber mal halblang, du nervst!«

»Hahaha.«

»Hör mal, der kriegt sich ja gar nicht mehr ein vor Freude über das Wiedersehen mit dir.«

»Andersrum: ich habe den weiten Weg hierher auf mich genommen, weil ich so miesepetrig war. Hahaha.«

»Schwachkopf.«

»Nein, hören Sie mal, Frau Wirtin, Sie müssen sich keine Gedanken um den da machen, Sie sollten sich Gedanken um sich selbst machen.«

Seiko-nesan sah Yamane an und blieb einen Moment stumm. Dann sagte sie: »Um mich selbst? Ich selbst bin egal.«

»Na, na, na, das meinen Sie jetzt aber nicht im Ernst ...« »Doch, ich ...«

»Nesan!«

»Was solls – ich mach mich auf, zurück ins Geschäft. Hab euch lang genug auf der Pelle gehangen.«

Yamane tat sich an den Spießen gütlich, den Kutteln von verrecktem Schwein. Ich tat es ihm gleich. Für mich war es natürlich das erstemal, daß ich welche zu mir nahm. Yamane as, nicht wissend, was er aß, aber wenn er aß, konnte ich nicht nur zusehen.

Was Seiko-nesan sich wohl dabei dachte, so etwas zu grillen und mitzubringen? Ich sah sie einsam durch die nächtlichen Straßen zurück ins Igaya hasten. Eine Frau, die sich nicht so leicht unterkriegen ließ, an der das Alter aber deutliche Spuren hinterlassen hatte, und um die sich keiner mehr scherte. Das verriet der Bonsai, den sie mir mitgebracht hatte. Doch sich ungebeten in ihre Angelegenheiten zu mischen, das ließ man besser bleiben. Schließlich hatte sie sich, wenn auch unter bitteren Tränen, immer alleine durchgeschlagen. Yamane, hatte sie gesagt, habe etwas von einem Schutzengel. Fast vier Jahre lang hatte er nach mir gesucht. Ich glaubte zwar nicht, daß ich das wert war, aber die Tatsache, daß er hergefunden hatte, mußte etwas zu bedeuten haben. (S. 136-149)